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Das Schulgebäude – Heimat der RSB

   
Nicht alle sind zufrieden mit dem Gebäude. Ein Betonklotz mit vielen Öffnungen, grau, trist, kalt. Das beschützende Dach fehlt. Die strenge Geometrie und der 1970er Baustil wurde schon oft bemängelt. Dazu die Alufenster, die auch nicht einladend wirkten und die berüchtigte Mauer an der Bushaltestelle, die so ganz und gar keinen Sinn ergab, aber mehrere Kubikmeter Beton mussten wohl noch sichtbar verarbeitet werden.
Wie die Schulzeit hat sich auch das Schulgebäude entwickelt und verändert. Die wichtigsten Mauern stehen noch, aber viele frühere Schüler hätten heute Probleme, sich wieder zurechtzufinden. Der stete Wandel hat der Schule nicht geschadet, sondern vorangebracht. So wie sich frühere Jahrgänge wohlgefühlt haben, so ist es auch heute wieder.
Die Mauer steht zwar immer noch, aber bemalt. Die bunten Symbole begrüßen die Schüler und Lehrer mit „Welcome to Realschule Boxberg“ im Flaggenalphabet. Die ersten Schüler der Realschule konnten zwar noch nicht in der Umpfertalhalle Sport treiben, ebenso wenig wie auf dem Sportplatz zwischen Schulgebäude und Umpfer, aber deren Kinder kennen nichts anderes als die Sportstunden in unmittelbarer Nähe zu den Klassenzimmern. Im Sommer 2007 wurde die Umpfertalhalle komplett renoviert - sie erhielt ein neues Dach, die Klimaanlage wurde erneuert und Betonwände durch Glaswände ersetzt.


 
Das Sportgelände im herbstlichen Sonnenschein mit dem Wölchinger Dom im Hintergrund.


Auch das Gebäude hat vor Jahren schon – als es bereits zum ersten Mal saniert wurde – Farbe bekommen. Der Beton wurde in dezentem Weiß-Gelb-Anthrazit übertüncht. Ebenso wurden neue Fenster/Rahmen und Jalousien in Weiß und Gelb eingebaut. Auch im Inneren hat das Gebäude einige Entwicklungen erlebt. Die Aula wurde in warmen Farbtönen gestrichen. Die Geländerbrüstungen wurden bereits zum wiederholten Mal neu gestaltet und auch andere kahle Wände sind von den Schülern angemalt worden. Fast alle Klassenzimmer haben ihre unverwechselbare Farbe und Gestaltung durch ihre Bewohner erhalten. Der stete Wandel ist überall sichtbar. Selbst am Grundriss hat sich manches verändert. Den überdachten Pausenhof der Anfangsjahre gibt es nicht mehr. An seiner Stelle kann ein großzügiges Klassenzimmer und ein heller Verbindungsgang zum alten Gebäude genutzt werden. Der große Aufenthaltsraum wurde geteilt und beherbergt nun im hinteren Bereich den zweiten Musikraum. Auch der vordere Teil wird zurzeit zur Lernwerkstatt umfunktioniert. In der Ecke neben der Bühne entstand nach langem Anlauf der neue modern ausgestattete Computerraum mit einem kleinen Vorbereitungsraum für Lehrer. Das Zimmer links vom Physiksaal wurde zuvor als Computerraum genutzt, dient aber nach dem Umzug im Jahr 2004 als zweiter Physiksaal. Die früheren Schreibmaschinenzimmer im obersten Stockwerk sind seit mehreren Jahren umgebaut und mit Computern bestückt. Auch das Klassenzimmer im Erdgeschoss, links vom vorderen Werkraum ist nach einigen Jahren Lernwerkstatt mittlerweile zum dritten Technikraum eingerichtet worden. Ebenso wie bereits vor vielen Jahren der zweite Handarbeitsraum – überflüssig – kurzerhand zum dringend benötigten Klassenzimmer ausgebaut worden ist. Wesentlich länger dauerte es, bis die alte Küche renoviert werden konnte und nun auf dem neuesten Stand ist.
Auch im Inneren hat das Gebäude einige Entwicklungen erlebt. Die Aula wurde in warmen Farbtönen gestrichen. Die Geländerbrüstungen wurden bereits zum wiederholten Mal neu gestaltet und auch andere kahle Wände sind von den Schülern angemalt worden.
Aula und Schulhaus beherbergen während des Frühlingsfests sehr viele Besucher und das Publikum kann auf der Bühne das bunte Programm der Realschülerinnen und Realschüler verfolgen.